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Der Veranstalter Bernd Humpl vom österreichischen Aeroclub trat schon vor rund einem halben Jahr mit der Idee an mich heran einen Hike& Fly Wettkampf ins Ennstal zu veranstalten. Nach einigem feilen am Konzept war es schließlich soweit und wir konnten den Bewerb dieses Wochenende starten.

Im Gegensatz zum Profi-Wettbewerb Redbull X-Alps steht dieser Events jedermann offen.
Der Event ist weltweit einzigartig und soll die immer größer werdende Gemeinde der Hike & Fly Begeisterten ansprechen.

Beim Grimming  Attack  können gut trainierte Piloten ihre Grenzen in einem betreuten Umfeld ausloten.Die Aufgabe: In 6 Stunden sind verschiedene Gates zu Fuß oder fliegend zu erreichen. Die Gates müssen am Boden passiert werden.
Die Challenge: Die Taktik so festzulegen, dass man in der vorgegebenen Zeit das Zielgelände auch wieder erreicht, dabei können je nach Streckenwahl Bonuspunkte gesammelt werden

Mit Start und Ziel im Festivalgelände und Livetracking war dieser Bewerb auch für die Zuseher absolut transparent und interessant.

Die Fakten: Es sollten im Bestfall in sechs Stunden, zwei Wendepunkte das Multeneck (2.110 m) und den Kammspitz (2.139 m) erreicht werden.

Es konnten zusätzlich Bonuspunkte aus zurückgelegten Höhenmetern, Flugstrecke und Zielzeit geholt werden. Das ermöglichte zahlreiche Varianten und taktische Überlegungen für alle Atheten.

Nach dem Start ging`s mal so rund fünf Kilometer im Dauerlauf durch das heiße Ennstal bis nach Niederstuttern. 20 Minuten später nahm ich von dort dann der Aufstieg Richtung Multereck in Angriff, die rund 1650 Höhenmeter bis zum Gipfel absolvierte ich in 1 Stunde und 50 Minuten. Als erster am Gipfel startete ich um 12 Uhr und konnte mit meinem Triton light locker bis zum Gate 2 der Kammspitze fliegen. Da ich super im Zeitplan lag, war oben einlanden für mich keine Option, wollte ich mir doch unbedingt die Bonuspunkt für weitere „ergangene Höhenmeter“ holen.
Also rund 1500 Höhenmeter abspiralen und in Gröbming mitten in die Mittagshitze landen um anschließend per pedes wieder auf die Kammspitze zu steigen. Der Start knapp unterhalb der Kammspitze war aufgrund der Windgeschwindigkeiten leider nicht möglich aber da die Gier nach Höhenmetern und damit bonuspunkten zu groß war musste ich wieder rund 300 Höhenmeter absteigen um sicher starten zu können. Der Rest war ein Genuß nach dem Vollbeschleunigten Flug in den Zielsektor, waren noch rund 1500 Höhenmeter zu vernichten, anschließend konnte ich rund 35 Minuten vor Rennende einlanden und mir damit weitere Bonuspunkte erfliegen.

Um 1630 Uhr war auch der letzte Pilot wieder heimgekehrt und nach der Auswertung bestätigte sich mein gutes Gefühl während des Rennens 1 Platz mit 29 Punkten Vorsprung auf Platz 2

Die vier Piloten von Platz 2-5 trennte gerade mal  EIN einziger Wertungspunkt, damit  ist es dem Veranstalter gelungen mit einem ausgeklügelten Bewertungssystem gerade mit unterschiedlicher Taktik und Vorhaben ein ungemein spannendes Rennen veranstalten kann!

Herzliche Gratulation an alle Teilnehmer und besten Dank an die Veranstalter dieses Mega Event`s!

 

Am 2. und 3. April 2016 fand an der Hohen Wand bei anspruchsvollem Flugwetter der erste Bordairline Hike & Fly-Wettbewerb 2016 statt.

Ich konnte den Bewerb mit meinem Triton vor meinem Nova Teamkollegen Simon Oberrauner gewinnen.


Eigentlich war der Event mit 60 Teilnehmern ausgebucht, der Wetterbericht ließ jedoch einige Piloten von der Teilnahme absehen. Mir gelangen bereits am ersten Tag trotz des starken Windes drei Flüge mit einer Gesamtstrecke von rund 30 Kilometern. „Speziell beim letzten Flug war dabei mein Triton in seinem Element und ich hätte mit keinem anderem Schirm bis nach Mariazell fliegen können.

“ Mein „Wendepunkt am Limit“ lag schließlich rund sieben Kilometer jenseits von Mariazell. Von dort marschierte ich zurück an die Hohe Wand, was einer Gehstrecke von insgesamt rund 120 Kilometern entspricht. Das Ziel erreichte ich mit einer zeitlichen Punktlandung – drei Minuten vor der Deadline.

 

Der Samstag der Tag des Rennstartes hatte ja alles zu bieten was das Fliegerherz sich wünscht, viel Nordwind, kaum Thermik und zu allem Überfluß auch sehr hohe Schauerwahrscheinlichkeit. Ich konnte den Tag aber trotzdem optimal nutzen und zwischen den Regenlücken über 60km weit fliegen, bis mich im Gailtal eine Regenzelle zum Landen zwang Link zum Flug. Das ich damit im Ranking sehr weit vorne liegen würde war mir schon bewusst, dass ich nach einem 140km Lauf ins Ziel  aber über 40 Wertungskilometer vor dem Zweitplazierten liegen würde hat mich dann aber schon sehr gefreut.

 

War letztes Wochenende das erste Mal am Startplatz an der Grente und konnte mit meinem neuem Mentor 4 gleich zum Auftakt ein 200km Dreieck fliegen. 

Nachdem ich voriges Jahr aufgrund der X-Alps Teilnahme auf einen Start beim Crossalps verzichten habe, freute ich mich heuer umso mehr einen der begehrten Startplätze für den Jubiläumsbewerb ergattert zu haben.
Es ist schon ein irres Gefühl gemeinsam mit 110 Fliegern unten am Start zu stehen, nach einem letzten sorgfältigen Wettercheck vor dem Start erschien mir aufgrund des starken Westwindes die Route nach Osten am sinnvollsten.
Kurz vorm Startschuss setzte wie in Alptherm prognostiziert Regenschauer ein. Der Erste Aufstieg auf die Hochries war trotz des Regens, durch nette Gespräche mit Boxi und Pascal, sehr kurzweilig. Oben angelangt war erst mal nichts mit gemütliches einsitzen ins Hochrieshaus, da der Regen inzwischen wieder aufgehört und ein moderater Nordwestwind eingesetzt hatte. Meinem Plan folgend startete ich am Hochrieshaus mit einigen anderen Piloten die inzwischen eingetroffen waren. Ich konnte gemeinsam mit meinen Novateamkollegen Pasqual Purin und Steve Nash die Hochries soarend überhöhen und praktisch ohne Höhenverlust in Richtung Kampenwand fliegen. Vor der Ersten Talquerung hieß es nochmals maximale Höhe machen um eventuell an der Kampenwand im Westwind wieder aufzusoaren zu können. Steve und ich mit unseren Mentoren hatten in etwa die gleiche Höhe, Pasqual im nagelneuen Triton konnte seinen Überflug etwas höher starten als wir und kam dank der gewaltigen Gleitleitung um gut 300m höher als wir an der Kampenwand an und konnte von dort aus als einer der wenigen weiterfliegen. Steve und ich mussten im Tal am Fuße der Kampenwand einlanden und den Aufstieg zu Fuß in Angriff nehmen. An der Kampenwand bekam ich dann von Christoph Weber den Tipp von einem kleinem Startplatz auf der Südseite der Kampenwand. Von diesem Startplatz konnte ich dann ein kleines Sonnenfenster nutzen, um die Kampenwand erst sehr langsam und mühsam, dann immer besser werdend überhöhen. Nach der Querung zum Hochgern konnte ich den Einstieg in die nächste Thermikquelle sehr tief aber problemlos finden, weiter ging der Flug über Hochfelln, Unternberg auf den Rauschberg. Dort gab es eine freudige Überraschung, ich sah Pascal den ich das letzte Mal an der Kampenwand getroffen hatte wieder. Die letzte Talquerung zur Zwieselalm konnten wir gemeinsam machen, Pascal drehte dann am Ende des Massivs um da dort die CTR Salzburg beginnt und ein einfliegen automatisch die Disqualifikation bedeutet hätte. Da es aber erst 15 Uhr war, war ein umdrehen mit Pascal keine Option für mich, ich flog daher so nah als möglich an die CTR heran und spiralte dann ab und landete auf der letzten möglichen Wiese vor Beginn der CTR (ich hatte mir den Verlauf der CTR sehr genau angeschaut, denn ein Missgeschick wie bei X-Alps wollte ich mir nicht mehr leisten). Mein ursprünglicher Plan, für das eher bescheidene Flugwetter war ein Wendepunkt von 50km, wenn alles super läuft maximal 60km, musste aufgrund der doch einigermaßen guten Flugbedingungen, nochmal genau überdacht werden. Nach dem Zusammenlegen trabte ich also erstmals los Richtung Salzburg, mein GPS zeigte mir schon nach einigen Kilometern die Annäherung an Wendepunkt 50 Kilometer an. Nach einer kurzen Telefonkonferenz mit Christian Grohs (der seine Crossalps Teilnahme aufgrund einer Grippe leider absagen musste), war kurzfristig ein neuer Wendepunkt bei Kilometer 80 in Fuschl am See direkt vor der Red Bull Firmenzentrale, fixiert. Nach einigen unfreiwilligen Irrwegen, Wasserdurchquerungen, ohne jede Pause und am Ende meiner Kräfte kam ich kurz vor 17 Uhr im Ziel an > Geschafft das härteste Rennen an dem ich je teilgenommen habe und mein Wendepunkt am absoluten Limit.
Die Bilanz des Crossalps Bewerbes > Gesamtsieg Herren mit einer Wertungsstrecke von 192 km und Gewinner des Crazy Walker Awards